<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:g-custom="http://base.google.com/cns/1.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" version="2.0">
  <channel>
    <title>ZUVIEL - Der neue Blog</title>
    <link>https://www.deraufraeumcoach.de</link>
    <description>Ein Blog über das ZUVIEL – ehrlich, unbequem, minimalistisch. In diesem persönlichen Blog geht es um mehr als nur Ausmisten: Es geht um Konsumkritik, bewussten Minimalismus und die Frage, wie wir mit weniger wieder mehr im Moment leben können. Zwischen Tierschutz, Veganismus, Alltagsreflexionen und gesellschaftlichem Überfluss findest du hier ungefilterte Gedanken, ehrliche Fragen und eine klare Botschaft: Veränderung beginnt bei dir – nicht perfekt, aber konsequent.</description>
    <atom:link href="https://www.deraufraeumcoach.de/feed/rss2" type="application/rss+xml" rel="self" />
    <image>
      <title>ZUVIEL - Der neue Blog</title>
      <url>https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Header-13f9af4c.png</url>
      <link>https://www.deraufraeumcoach.de</link>
    </image>
    <item>
      <title>Zu viel Gepäck</title>
      <link>https://www.deraufraeumcoach.de/zu-viel-gepaeck</link>
      <description>Weniger Gepäck, mehr Freiheit: Minimalistisch reisen!</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Reise leichter!
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/P1010252.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Die Last beim Reisen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Voller Spannung lege ich meinen Rucksack auf die Flughafenwaage und musste lachen. 7 Kilo. Mehr nicht. Ein Gewicht, das mich nicht einengt, sondern begleitet. Die Reise nach Schottland zum West Highland Way konnte beginnen und zwar mit einem Gefühl von Freiheit, das ich nur dann spüre, wenn ich wirklich leicht unterwegs bin. Trotzdem beobachte ich immer wieder, wie Menschen ihre Koffer vollstopfen. Egal ob Wanderurlaub oder zwei Wochen Strand, oft landet alles im Gepäck, was man für alle möglichen Fälle gebrauchen könnte. Aber warum schleppen so viele Menschen eigentlich 20 oder 30 Kilo mit in den Urlaub, obwohl wir überall auf der Welt fast alles jederzeit kaufen können?
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Genau deshalb möchte ich dich in diesem Beitrag ein wenig inspirieren. Vielleicht hinterfragst du beim nächsten Packen ein paar Gewohnheiten. Vielleicht spürst du, dass weniger Gepäck dir mehr Leichtigkeit schenkt. Und vielleicht erlebst du deinen Urlaub dann ein Stück bewusster im Hier und Jetzt.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             4 Monate Minimalismus
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            In meinem viermonatigen Sabbatical 2023 bin ich mit meinem 40 Liter Rucksack durch Griechenland, Georgien, Thailand und Sri Lanka gereist. Ich hatte nur ein paar Outfit Sets dabei, eine Mischung aus Wander- und Alltagskleidung und musste mich auf alles einstellen. Kälte, Hitze, Regen, hohe Luftfeuchtigkeit. Das Ergebnis war simpel: Ich habe über vier Monate hinweg fast täglich das Gleiche getragen. Immer wieder dieselbe kurze Hose. In Thailand und Sri Lanka wegen der Schwüle ständig die gleichen schwarzen T Shirts. Und die entscheidende Frage lautete: Wen hat es gestört? Die Antwort ist genauso simpel: Niemanden.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wäschewaschen war überall möglich. Und ich erinnere mich sehr gut daran, wie ich in Thailand einen Beutel mit meinen noch nassen Badeklamotten im Bus vergessen habe. Badehose, zwei Handtücher, Badeschlappen. Alles weg. Ich war sicher, dass ich die Sachen nie wiedersehen würde. Ironischerweise hielt der Bus ausgerechnet vor einem Touristenladen, in dem ich genau diese Dinge sofort hätte nachkaufen können. Glücklicherweise habe ich am Ende meinen Beutel mit etwas Aufwand zurückbekommen. Aber der Gedanke, der hängen blieb, war sehr einprägsam: Wir leben in einer Welt, in der nahezu alles überall erhältlich ist. Und dieser verdammte Überfluss ist manchmal eine Erinnerung daran, dass wir viel weniger mitnehmen müssen, als wir glauben. Bitte verstehe mich nicht falsch. Grundsätzlich bin ich absolut gegen diesen Überfluss und gegen unnötiges Neu-Kaufen. Doch gerade beim Reisen wird mir immer wieder bewusst, wie wenig wir tatsächlich brauchen. Und wenn dann doch einmal ein echter Notfall eintritt und wir etwas wirklich dringend benötigen, können wir es fast überall und fast jederzeit bekommen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Lass dich gehen (wenn du willst)
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Ob du entspannen oder aktiv unterwegs sein möchtest, der Urlaub ist der perfekte Moment, um ein Stück Kontrolle loszulassen. Hier musst du nicht funktionieren. Hier kennt dich niemand. Und genau deshalb darfst du ungeschminkt/unrasiert, unfrisiert und vielleicht sogar ein bisschen wild herum laufen, je nachdem, womit du dich wohlfühlst. Diese Freiheit fühlt sich großartig an. Lass sie einfach einmal zu und mache dir keine Gedanken darüber, was andere über dich denken könnten. Ungewaschene Haare? Cappy auf und los!
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Ein praktisches Beispiel sind die Schuhe. Überlege dir gut, wie viele du wirklich brauchst. Bei mir reichen ein Paar bequeme Sneaker und ein Paar Badelatschen völlig aus. Und wenn ein schickes Abendessen ansteht, gehe ich einfach in den Sneakern hin. Niemand zählt, wie viele Outfits du dabeihast. Wichtig ist nur, dass du dich wohlfühlst. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            So sparst du Zeit und Energie und kannst dich auf das konzentrieren, was im Urlaub wirklich zählt: Zeit mit deinen Liebsten, neue Orte entdecken, Natur genießen, das Flair einer Stadt aufsaugen oder inspirierende Gespräche mit spannenden Menschen führen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Geschäftsreise und kurze Trips
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Bei Geschäftsreisen und kurzen Trips sieht das mit dem Gehenlassen natürlich etwas anders aus, je nachdem in welcher Branche du tätig bist. Auch ich bin in meinem Hauptjob ab und zu unterwegs und beobachte immer wieder, wie Kolleginnen und Kollegen für lediglich zwei Hotelübernachtungen einen großen Koffer mitnehmen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Doch muss man auf Reisen oder im Job wirklich jeden Tag ein anderes Outfit tragen, nur um zu zeigen, dass man sich wäscht und frische Kleidung trägt? Interessiert es dich selbst tatsächlich, was deine Kolleginnen und Kollegen anhaben, solange sie dem Anlass entsprechend gekleidet sind, auch wenn sie vielleicht zweimal das gleiche Outfit tragen? Genau an dieser Stelle hinterfrage ich diese gesellschaftliche Erwartung, täglich etwas anderes anziehen zu müssen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Während ich das hier schreibe, sitze ich gerade im Zug auf dem Weg zu einer Kundin nach Köln. Ich bleibe eine Nacht im Hotel und habe folgendes dabei:
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;ul&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            
              1 Paar Socken
             &#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            
              1 Unterhose
             &#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            
              1 T-Shirt
             &#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            
              1 Wasserflasche
             &#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            
              1 kleiner Kulturbeutel
             &#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            
              1 Paar Badeschlappen
             &#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
          &lt;li&gt;&#xD;
            
              Laptop, Kopfhörer und Ladekabel
             &#xD;
          &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;/ul&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Bei zwei oder drei Nächten erhöhe ich lediglich die Menge der Wechselkleidung und nehme eventuell einen zweiten Pullover mit. Die Hose und das gleiche Paar Sneaker bleiben jedoch gleich.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Mich interessiert es schlichtweg nicht, was andere Kolleginnen und Kollegen über meine Kleidung denken könnten. Solange ich gepflegt aussehe und nicht unangenehm rieche, hat meine Kleidung keinerlei Einfluss auf meine Arbeitsleistung. Natürlich übertreibe ich hier ein wenig, denn es kommt immer auf den beruflichen Kontext an. Dennoch lohnt es sich in der Regel, in sich hineinzuhorchen und zu prüfen, was dir Freude bereitet und was deinen Alltag sowie deine Entscheidungen erleichtert.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Sei mit weniger unterwegs
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Du bist gerade zu Hause? Perfekt! Dann schnapp dir deine Handtasche, Arbeitstasche, deinen Alltagsrucksack oder sogar deine Sporttasche. Kippe den Inhalt aus, nimm jedes Teil in die Hand und überlege bewusst, ob du es wirklich brauchst. Die meisten von uns tun das viel zu selten, dabei kann schon dieser kleine Schritt ein großes Gefühl von Leichtigkeit erzeugen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Mach dir außerdem bewusst: Wir leben in einer Welt des Überflusses. Praktisch alles ist weltweit jederzeit erhältlich, wenn du es wirklich brauchst. Das gibt dir die Freiheit, weniger mitzunehmen, denn falls doch einmal ein Notfall eintritt, kannst du fast alles problemlos besorgen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Probier es einfach aus, miste jetzt aus und spür, wie befreiend es ist. Wie Silbermond so schön singt: „Und eines Tages fällt dir auf, dass du 99 % davon nicht brauchst.“
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/P1010252.JPG" length="914984" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 17:03:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.deraufraeumcoach.de/zu-viel-gepaeck</guid>
      <g-custom:tags type="string">Ausmisten,Minimalismus,Aufräumen,Zuviel,Blog</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/P1010252.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/P1010252.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zu viel Küchenkrams</title>
      <link>https://www.deraufraeumcoach.de/zu-viel-kuechenkrams</link>
      <description>Zu viel Küchenkrams - deine Küche, deine Ordnung.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Deine Küche, deine Ordnung.
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Header+2.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Vollgestopft
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Fischmesser, Cappuccino-Löffel, Zwiebelschneider, Salatschleuder, Pizza
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             steine, Verschlussclips, Grillzange, Backförmchen, Eiswürfelbehälter, Dampfgarer und Sushi-Matte. Eigentlich könnte dieser Beitrag nur aus einer Aufzählung bestehen, denn so viele Dinge habe ich bei meinen Aufräumcoachings schon gesehen, von denen ich vorher nicht mal wusste, dass es sie gibt. Und eins ist klar: Es ist viel zu viel.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Küche ist in vielen Lebensmodellen ein besonderer Ort, fast schon heilig. Hier wird gekocht, gegessen, geschnackt, gelacht. Und nicht selten enden die besten Partys in der heimischen, gemütlichen Küche. Doch hinter den Schranktüren stapeln sich Tassenberge, Dosenlawinen und die berüchtigte „Schublade des Grauens“, in der sich alles Mögliche neben Besteck und Kleinkram versteckt. Fakt ist: Du brauchst nicht viel in der Küche. Und doch stehen die meisten Geräte ungenutzt herum, rauben dir Platz und Energie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Für alles einen Helfer
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gerade in der Küche will uns die Industrie weismachen, dass wir für jedes „Problem“ ein Gerät brauchen. Küchengerät A, Messer B, Frischhaltebox C – angeblich spart das Zeit, verlängert Frische oder macht das Kochen leichter. In Wahrheit sind es Marketing-Tricks, die wir im Kaufmoment kaum hinterfragen. Von meinen Kundinnen und Kunden höre ich ständig: „Ach, das benutze ich nicht mehr, weil es so nervig zu reinigen ist.“ Und dann der Klassiker: Der „Nicer Dicer“ (ein Schneidegerät). Liegt jahrelang im Schrank, nimmt Platz weg und wenn er dann doch mal rausgeholt wird, nutzt du eh nur einen von acht Aufsätzen. Also, hast du deinen schon weggeschmissen? 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ansonsten blockieren riesige Messerblöcke mit 20 Messern deine Arbeitsfläche, dabei reicht oft ein gutes Allzweckmesser. Die Äpfel werden mit dem „Apfelstanzer“ geschnitten. Das Ei muss mit dem Ei-Teiler geteilt werden. Und mal Hand auf’s Herz: Was passiert, wenn du die Tomate mit dem großen Messer zerkleinerst, statt mit dem kleinen, speziellen Tomatenmesser? Genau, nichts.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei Töpfen und Vorratsdosen brauchst du nicht jede erdenkliche Größe. Ein großer Topf schafft auch mittlere Mengen. Selbst kleine Portionen lassen sich problemlos in einer großen Pfanne anbraten. Eine Salatschleuder kann genauso gut als Abtropfsieb herhalten. Dips und Soßen passen wunderbar in kleine Tassen oder sogar auf flache Teller. Sei smart!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frage dich also bei jedem Gerät oder Ding:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Welche Konsequenz hätte es für meinen Alltag, wenn ich es nicht hätte?
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Brauchst du wirklich ein Fischmesser, um einen Fisch zu essen? Nutzt du dein Raclette-Set tatsächlich mehr als einmal im Jahr? Und was, wenn du Silvester mal ohne Raclette feierst?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Natürlich ist nicht alles unnütz. Manche Helfer sind Gold wert, ich zum Beispiel liebe meinen Kartoffelstampfer! Aber die Wahrheit ist: Weniger ist mehr. Eine aufgeräumte Küche lädt mehr zum Kochen und Verweilen ein als eine, die vor Geräten überquillt. Konzentrier dich auf das, was du wirklich nutzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              E
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              in Tipp aus meiner Praxis: Halte etwa 70 % deiner Arbeitsfläche frei. Nur 30 % dürfen dauerhaft belegt sein.
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das macht sofort einen riesigen Unterschied.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Du und deine Gäste
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Deine Küche sollte dir dienen und nicht den Erwartungen anderer. Dennoch sehe ich oft, dass Menschen Dinge „für Gäste“ aufbewahren. Gläser sind das beste Beispiel: Rotwein-, Weißwein-, Sekt- und Weizengläser stapeln sich in den Schränken, dabei trinkst du selbst vielleicht gar keinen Alkohol. Wozu also der Aufwand? Wer sagt, dass du Wein nicht auch aus einem Wasserglas trinken kannst? Ist das wirklich „stillos“ oder haben wir das nur so gelernt? Wenn du selbst keinen Alkohol trinkst und Besuch bekommst, der Rotwein trinken möchte, kannst du doch einfach sagen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Sorry, ich habe keine Weingläser, da ich keinen Alkohol trinke. Ist es für dich okay, wenn du aus einem Wasserglas trinkst?“. Was wird der Besuch wohl antworten?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und falls du wirklich vorbereitet sein möchtest, leg dir eine kleine „Gästekiste“ an mit ein paar Gläsern oder Dingen, die du nur bei Besuch hervorholst. In deinem Alltag haben sie nichts zu suchen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die magische 3er-Regel 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von vielen Dingen brauchst du nicht mehr als drei. Beispiel Tassen: Du hast deine Lieblingstasse in Gebrauch, eine ist sauber im Schrank, eine steht in der Spülmaschine. Wenn ihr zu zweit im Haushalt seid, reichen also sechs Tassen. Für Gäste kannst du auf neun aufstocken, mehr braucht es nicht. Das Gleiche gilt für Geschirrtücher: eins in Nutzung, eins sauber im Schrank, eins in der Wäsche.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sieh die 3er-Regel nicht als starre Norm, sondern als Inspiration. Das Ziel ist, dass deine Schränke und dein Stauraum wirklich sinnvoll genutzt werden und nicht vollgestopft sind mit Dingen, die nie zum Einsatz kommen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Vorräte, die verderben
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir leben in einer Zeit, in der Essen praktisch jederzeit verfügbar ist. Supermärkte, Tankstellen, Kioske. Warum also Vorräte für Monate horten?  Natürlich macht es einen Unterschied, ob du ländlich oder städtisch wohnst, ob du allein lebst oder eine große Familie versorgst. Aber für die meisten gilt: Deine Vorräte sind überdimensioniert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Starte jetzt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;ul&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Iss auf, was da ist, bevor du Neues kaufst.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Kontrolliere einmal pro Woche deinen Kühlschrank.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Kombiniere, was du findest, auch ungewöhnliche Zutaten. Sei kreativ statt verschwenderisch.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;/ul&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und frag dich ehrlich: Wann hattest du das letzte Mal wirklich richtigen Hunger? Wahrscheinlich ist es ewig her. Denn Essen gibt es überall und fast jederzeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Limitiere dich selbst
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Minimalismus bedeutet nicht nur Aufräumen, sondern auch, bewusst Grenzen zu setzen. Mein Beispiel: Ich habe keine Kaffeemaschine. Das spart Platz und senkt meinen Koffeinkonsum. Hast du eine Teebox? Dann trink sie erst leer, bevor du neuen Tee kaufst. Ist dein Gewürzregal überfüllt? Verbrauch die Gewürze, bevor du nachlegst. Und wenn dein Gefrierschrank voll ist: Kauf keine neue Truhe sondern iss auf, was du hast.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Indem du dich selbst begrenzt, änderst du nicht nur deine Gewohnheiten, sondern entwickelst auch mehr Wertschätzung für Lebensmittel. So sparst du Platz, vermeidest Müll und machst deine Küche wieder zu einem klaren, funktionalen Ort. Und vielleicht lebst du nebenbei auch noch gesünder.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Header+2.png" length="4843480" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 19:08:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.deraufraeumcoach.de/zu-viel-kuechenkrams</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Header+2.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Header+2.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zu viele Klamotten</title>
      <link>https://www.deraufraeumcoach.de/zu-viele-klamotten</link>
      <description>Wir kaufen Klamotten, die wir nicht brauchen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Wir kaufen Klamotten, die wir nicht tragen.
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Goldkroenchen+%289%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Mehr besitzen als wir brauchen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Neulich stieß ich auf einen Instagram-Post, in dem stand, dass wir mit der Menge an Kleidung, die aktuell weltweit existiert, die nächsten sechs Generationen einkleiden könnten. Sechs Generationen! Lass dir das kurz auf der Zunge zergehen. Deine Kinder. Deine Enkel. Deren Kinder. Und nochmal drei Generationen obendrauf. Und all diese Menschen könnten mit dem versorgt werden, was jetzt schon existiert.
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warum tun wir das? Warum produzieren wir so viel Kleidung, die niemand wirklich nutzt? Wozu all diese Stoffe, Reißverschlüsse, Knöpfe wenn sie am Ende doch nur in Schubladen verschwinden? 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil Kleidung viel mehr ist als nur Stoff. Weil sie Identität verspricht. Weil sie uns das Gefühl gibt, wir könnten jemand Bestimmtes sein. Und klar: Kleidung kann Freude machen. Für viele Menschen ist Fashion pure Kreativität. Ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Und das ist wunderschön. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dennoch: In den letzten vier Jahren durfte ich zahlreiche Menschen dabei begleiten, ihre Räume und ihr Zuhause leichter zu machen. Und weißt du, was ich dort immer und immer wieder gesehen habe? Berge. Von. Kleidung. Vollgestopfte Kommoden. Bügel, die sich unter der Last biegen. Und vor allem so viele Teile, die kaum oder nie getragen wurden. Zudem höre ich die gleiche Frage immer und immer wieder: „Ich weiß nicht mehr, warum ich das gekauft habe“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dein Kleiderschrank sollte kein Lagerraum sein. Sondern ein Ort, an dem du dich jeden Morgen willkommen fühlst. Und sind wir ehrlich: Die Stücke, die du am meisten liebst, liegen sowieso immer oben auf dem Stapel. Die anderen, ungeliebten Stücke, die irgendwie nicht passen, sich doof anfühlen oder einfach nicht deins sind, verstecken sich ganz unten. Und die Jeans, die zwickt (du weißt genau, welche ich meine) wartet seit zwei Jahren auf “den richtigen Moment”. Also, wie viele Jeans brauchst du wirklich? 5? 10? Oder doch eher 20? Vielleicht ist heute ein guter Moment, um dich nicht zu fragen was du besitzt, sondern was du tatsächlich anziehst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Denk minimalistischer
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trage und kaufe nur das, was dir wirklich gefällt und was dir wirklich passt. Ein guter Test dafür ist ganz einfach: Hast du Lust, das neue Teil direkt nach dem Kauf anzuziehen (Waschgang mal außen vor gelassen)? Dann war es wahrscheinlich ein guter Kauf. Falls nicht: Warum hast du es überhaupt gekauft? Löse dich von kurzfristigen Trends und stelle dir die wirklich wichtigen Fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Wer bin ich?
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Wie möchte ich mich in meiner Kleidung fühlen?
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Fühle ich mich authentisch und wohl, wenn ich es trage?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dein Stil darf sich natürlich immer verändern, aber er sollte immer von dir kommen, nicht von außen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ja: In Zeiten von Fast Fashion ist es wichtig, genau hinzuschauen. Nachhaltige Kleidung zu finden klingt in der Theorie einfach, in der Realität kann es sich aber wie ein Dschungel anfühlen. Glaub mir: Auch ich bin schon in hübsch verpackte Marketingversprechen reingetappt und habe viel Geld für ziemlichen Scheiß ausgegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein kleiner Trick jedoch hilft vielen meiner Kunden und Kundinnen dabei, den eigenen Konsum ganz ehrlich zu beobachten: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drehe den Kleiderbügel jedes Mal um (also „von hinten“ einhängen) , wenn du ein Teil getragen, gewaschen und wieder zurück in den Schrank gehängt hast. Nach ein paar Wochen siehst du auf einen Blick, bei welchen Kleidungsstücken der Haken noch in die alte, „vordere“ Richtung zeigt und welche also ohne jeden Einsatz in deinem Schrank hängen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stell dir am Ende einfach einen Kleiderschrank vor, in dem sich nur Sachen befinden, die du gerne magst und dir ein richtig gutes Tragegefühl geben. Mehr nicht. Wäre so ein Kleiderschrank nicht fantastisch? Minimalismus nimmt dir nichts. Er schenkt dir nur Klarheit. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darum stell dir einmal ganz bewusst diese Fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Wie viel Lebenszeit möchtest du wirklich mit Suchen, Bestellen, Anprobieren, Retournieren verbringen?
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Und wie viele wunderschöne Erinnerungen (Reisen, Erlebnisse, echte Momente) könntest du stattdessen sammeln, wenn du dieses Geld anders einsetzt?
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;b&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;b&gt;&#xD;
            
              Ich bin der Mann in Schwarz
             &#xD;
          &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wer mich kennt, weiß: Ich trage seit Jahren fast ausschließlich Schwarz. Schlicht, ohne Logos, ohne Schnickschnack. Dazu weiße Socken und weiße Sneaker. Also Schwarz-Schwarz-Weiß, mein kleiner Kleider-Code,  mehr braucht es nicht. Doch 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum? 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weil es für mich funktioniert. Ein schwarzes Outfit passt sowohl in meinen Alltag als auch ins Büro. Es ist klar, reduziert und vor allem fühle ich mich darin richtig wohl. Ich liebe diesen starken Kontrast. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber noch viel wichtiger ist, dass mich diese Sache kognitiv entlastet. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ich muss dazu sagen, Mode war für mich noch nie ein großes Ding. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die Freude daran haben, nach neuen Teilen zu suchen oder Outfits zu kombinieren – ganz im Gegenteil. Mit knapp 1,93 m Körpergröße und Schuhgröße 47/48 finde ich ohnehin vieles nur noch online. Und diese ständigen Fragen "Passt das farblich? Ist das noch „in“? Kann ich die Jeans mit diesem Pulli kombinieren?" hat mich irgendwann einfach nur noch genervt. 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute muss ich mir morgens keine einzige dieser Fragen mehr stellen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und das ist pure Freiheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Natürlich hatte ich anfangs auch diese gesellschaftliche Stimme im Kopf: 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Was, wenn meine Kollegen und Kolleginnen bemerken, dass ich immer das Gleiche trage? Finden die das seltsam?“ 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klar bemerken sie es. Und ehrlich? Ja, ein paar haben gefragt. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber: Stinke ich? Sehe ich ungepflegt aus? Ist meine Kleidung abgetragen? 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nein. Also, wo ist das Problem? 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Und falls du dich das auch gerade fragst: wahrscheinlich existiert das Problem nur in deinem Kopf.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Natürlich hängt vieles vom Job und der dortigen Kleiderordnung ab. Aber wenn du die Freiheit hast, zu tragen, was du möchtest: Nutze sie.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Meine Garderobe (Alltag, ohne Sport- und Wanderzeug) heute:
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;ul&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             8 schlichte schwarze T-Shirts
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             2 schwarze Hoodies
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             2 schwarze Pullover
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             2 schwarze Fleece-Pullis
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             2 schwarze Hemden
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             2 schwarze Jeans (die ich immer durchwechsle)
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             1 Gürtel (seit ca. 10 Jahren im Einsatz)
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             ausreichend schwarze Unterhosen (immer das gleiche Modell)
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             weiße + schwarze Socken (genug, aber nicht zu viele)
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             2 Paar Schuhe (weiße vegane Sneaker) + 1 Paar Barfußschuhe
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             1 Winterjacke (übrigens nicht schwarz &amp;#55357;&amp;#56841;)
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             1 schwarze Übergangsjacke (nutze ich auch für Outdoor-Aktivitäten)
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             2–3 schwarze Sonnenbrillen
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
        &lt;li&gt;&#xD;
          
             kein Schmuck, keine Uhr
            &#xD;
        &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Minimalismus bedeutet für mich nicht, wenig zu besitzen, sondern nur das zu besitzen, was mir wirklich dient.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Kleidung ausmisten, beginne jetzt!
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            J
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           e mehr Kleidung weltweit existiert, desto schwerer wird das Loslassen. Altkleidercontainer sind überfüllt. Viele soziale Einrichtungen nehmen nichts mehr an. Online-Plattformen wie Vinted oder Kleinanzeigen platzen aus allen Nähten. Gerade deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, bei dir selbst anzufangen. Mein Tipp: Gehe Stück für Stück durch alle Kategorien, wirklich jedes einzelne Teil. Nimm es in die Hand und spüre kurz hinein:
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           ➡️ Passt es dir?
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           ➡️ Fühlst du dich wohl, wenn du es trägst?
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           ➡️ Verbindest du etwas Positives damit?
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wenn nicht: Lass es gehen (und nein, auch das 25. „kann-ich-zum-Schlafen-anziehen“-Shirt wirst du nicht brauchen). 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn du es aber wirklich liebst, behalte es. Ganz einfach. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du musst nicht den kompletten Kleiderschrank an einem Tag machen. Starte klein: Heute nur die Socken. Schluss. Morgen die T-Shirts. Schluss. Nächste Woche nur die Jacken. Mehr nicht. So bleibst du motiviert, statt dich zu überfordern. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Und noch etwas Wichtiges zum Schluss: Kleidung ist für viele Menschen stark mit Emotionen verknüpft. Nehmen wir ein Beispiel: Ein Hochzeitskleid, das einmal getragen wurde und 800 € gekostet hat. Natürlich steckt darin eine Erinnerung, daran gibt es keinen Zweifel. 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber sei ehrlich mit dir: Wirst du es jemals wieder tragen? 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oder steht es letztlich viele Jahre im Schrank, nimmt Platz ein und am Ende müssen deine Kinder oder Verwandten entscheiden, was sie damit tun sollen? Die Erinnerung bleibt, ganz unabhängig davon, ob das Kleid noch physisch da ist oder nicht. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Loslassen bedeutet nicht zu vergessen, sondern Raum für Neues zu schaffen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Bild+2.png" length="5749599" type="image/png" />
      <pubDate>Sun, 17 Aug 2025 06:27:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.deraufraeumcoach.de/zu-viele-klamotten</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Bild+2.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Bild+2.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>ZUVIEL - Der neue Blog</title>
      <link>https://www.deraufraeumcoach.de/blog/zuviel-der-neue-blog</link>
      <description>Für alle, die dem Zuviel entkommen wollen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#537b92"&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für alle, die dem Zuviel entkommen wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Header-13f9af4c.png" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Da ist er nun: Mein neuer Blog
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ehrlich gesagt habe ich lange überlegt, ob ich ihn überhaupt starten soll. Sind Blogs nicht irgendwie 2010? Scheiß drauf! Wer mich kennt, weiß: Ich betreibe „Der Aufräumcoach“ als Nebengewerbe und mache nur das, was mir wirklich Spaß bringt. Für mich ist das hier eher ein Hobby mit Herz, denn ein Teil meiner Arbeit unterstützt den Tierschutz. Wenn ich keine Lust habe, mache ich auch einfach nichts. Insta darf dann ohne mich weiterspielen. Minimalismus begeistert mich trotzdem wie eh und je. Und ich merke immer wieder, dass ich Gedanken im Kopf habe, die für eine 1-Minuten-Story auf Instagram nicht ausreichen. Deshalb dieser Blog. Hier kann ich einfach drauflos schreiben, ganz ungefiltert und aus dem Bauch heraus. Willkommen bei dem Blog, bei dem es um das „ZUVIEL“ der heutigen Gesellschaft geht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Minimalismus ist für mich mehr als ein Trend. Es ist ein bewusster Lebensstil, weg von Konsumzwang, hin zu mehr Klarheit und echtem Leben. Seitdem ich minimalistischer lebe und meinen Konsum regelmäßig hinterfrage, vegan lebe, nur noch wenige Kleidung trage und das Wandern für mich entdeckt habe, fühle ich mich freier, leichter und viel mehr im Moment. Ich hinterfrage inzwischen viele gesellschaftliche „Normen“ und je mehr ich hinschaue, desto klarer wird mir: Wir leben verdammt nochmal im Überfluss. Und genau dieser Überfluss macht unsere Welt Stück für Stück kaputt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kaufen, kaufen, kaufen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kaufen zu viel. Und wir nehmen uns kaum die Zeit, Dinge wieder loszuwerden, die wir einmal unbedingt haben wollten, die heute aber längst ungenutzt in Schränken, Kisten oder Regalen liegen. Denn im Laufe der Jahre entwickeln wir uns weiter. Wir verändern uns. Und ohne Loslassen kann echte Entwicklung oft gar nicht erst beginnen. Denk mal an all die Hobbys, die du vor fünf Jahren hattest. Vielleicht liegen noch unbenutzte Farbtuben herum, komplette Pinselsets oder kaum genutzte Sportgeräte? Vielleicht warst du damals diese Person, die all das nutzen wollte. Aber wer bist du heute? Wer bist du im Hier und Jetzt? Was magst du wirklich? Was sind deine aktuellen Vorlieben? Und wie möchtest du dein Leben, jetzt gerade, gestalten? Liegt vielleicht noch das gute Porzellan deiner Oma ungenutzt im Keller oder auf dem Dachboden? Dann nutze es. Jetzt! Und die ungelesenen Bücher, die du irgendwann mal „für später“ gekauft hast, weil sie nur fünf Euro gekostet haben. Würdest du alles behalten, was jemals in deinen Besitz gelangt ist, bräuchtest du vermutlich ein Haus mit 200 Quadratmetern, nur um alles unterzubringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kein Fokus für das Wesentliche
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber es sind nicht nur unnütze Dinge, die wir ansammeln. Wir besitzen Kleidung für mehrere Generationen, haben aber für die nächste Mottoparty „nichts zum Anziehen“. Wir meckern über gestiegene Strompreise, aber kaufen im nächsten Moment ein neues E-Bike für 3.000 Euro. Und das obwohl vielleicht schon drei ungenutzte Fahrräder in der Garage stehen. Auch unser Zugang zu Lebensmitteln ist ein riesiges Privileg, das wir kaum noch wahrnehmen. Wenn du jetzt in diesem Moment Tomaten essen willst, gehst du einfach in den nächsten Supermarkt. Fertig. Aber ist es nicht eigentlich natürlicher, wenn am Abend das frische Obst und Gemüse ausverkauft ist? Wie kann es sein, dass Tomaten immer und überall verfügbar sind? Supermärkte in der Stadt haben von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Echter Hunger? Kaum vorstellbar. Und wie kann es sein, dass ich mir einen Kaffee nahezu überall kaufen kann – immer im Einwegbecher, versteht sich? Im Café, beim Bäcker, im Supermarkt, an der Tankstelle, im Restaurant, im Zug, am Flughafen, im Stadtpark, im Fitnessstudio. Und das in fast jedem Land dieser Welt. Crazy!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Es beginnt bei dir
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klingt erstmal alles ziemlich utopisch, oder? Als wäre das ganze System nicht zu bremsen. Aber halt, stopp. Doch, du kannst etwas verändern. Du hast mehr Einfluss, als du vielleicht denkst. Denn du steuerst mit deinem Verhalten ganz direkt die klassische Kurve von Angebot und Nachfrage. Wenn niemand mehr Produkt A kauft, wird es bald vom Markt verschwinden. Wenn Menschen aufhören, Zoos zu besuchen, werden Zoos schließen und mit ihnen hoffentlich auch das systematische Leiden der Tiere. Und wenn du bei Fast-Fashion-Giganten oder Billig-Importen wie Temu nicht mehr einkaufst, wird auch diese Art von Konsum langsam verschwinden. Dein Konsumverhalten, also wie du dein Geld ausgibst, gestaltet die Welt nachhaltiger, gerechter und oft auch leiser, als du es vielleicht selbst wahrnimmst. Aber wo fängt man an? Ich denke der sinnvollste Startpunkt sind deine Werte. Was ist dir im Leben wichtig? Was macht dich innerlich ruhig? Was bringt dir Sinn? Ein Beispiel aus meinem eigenen Leben: Es gab eine Zeit, da wollte ich alles auf einmal richtig machen. Ich bin fast durchgedreht. Ich wollte plastikfrei einkaufen, nicht mehr fliegen, nur noch Bio-Produkte kaufen, Wasch- und Putzmittel ohne schädliche Inhaltsstoffe benutzen, faire Kleidung tragen und gleichzeitig noch darauf achten, dass die Nüsse in meinem Studentenfutter nicht aus fünf verschiedenen Ländern stammen. Ich habe Apps genutzt, um jedes einzelne Produkt im Supermarkt auf Herkunft, Herstellung, Schadstoffe usw. zu prüfen. Ich habe Avocados und Mandeln gemieden, weil ich über den hohen Wasserverbrauch und die gerodeten Anbauflächen gelesen hatte. Doch so gehst du kaputt. Du verlierst Zeit, Lebensfreude und irgendwann auch dich selbst. Manchmal mündet dieser Überanspruch in Frust, Schuldgefühlen oder sogar in depressive Gedanken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb habe ich für mich eine klare Entscheidung getroffen. Ich fokussiere mich auf einen starken Wert, der mir besonders wichtig ist: Veganismus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Nobody is perfect
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ja, auch ich kaufe manchmal Dinge, die ich ausprobieren möchte. Ich fliege auch in ferne Länder, weil mich andere Kulturen und insbesondere die Natur faszinieren. Natürlich weiß ich auch, dass das Trennen des Papieretiketts vom Soja-Joghurt keinen interkontinentalen Flug klimaneutral macht. Aber trotzdem mache ich es. Weil es auch Teil meines Wertesystems ist. Ich ernähre mich vegan, achte auf tierfreie Produkte und versuche, tierisches Leid in meinem Alltag grundsätzlich zu vermeiden. That’s it! Und damit fahre ich momentan sehr gut und scheiß auch einfach mal auf die in Plastik eingepackten Bio-Tomaten. Nicht perfekt. Aber konsequent. Und das reicht für den Anfang. Und wenn es dann irgendwann nur noch Kartoffeln und Kohl gibt – fein, ich werde damit klarkommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ein Blog mit vielen Facetten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du merkst schon: Ich schreibe mich hier in Rage. Weil es genug ist. Genug von diesem „weiter so“, diesem endlosen Kaufen, Vergleichen, Wegwerfen, Ignorieren. Aber das hier ist erst der Anfang. Der Anfang eines Blogs, der dahin schaut, wo’s wehtut. Der nicht mit perfekten Tipps um sich schmeißt, sondern ehrlich fragt: Was zum Teufel machen wir hier eigentlich? Mit unserem Geld, unserer Zeit, unseren Ressourcen und unserem Leben? Vielleicht ein kleiner Stich ins Bauchgefühl? Denn genau da fängt Veränderung an. Freue dich auf weitere Gedanken des ZUVIELs, unbequem und ehrlich. Denn wir haben kollektiv vergessen, worauf es im Leben wirklich ankommt: Auf eine gute Zeit, an die wir uns erinnern möchten. Nicht irgendwann. Jetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Header-13f9af4c.png" length="5869611" type="image/png" />
      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 14:33:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.deraufraeumcoach.de/blog/zuviel-der-neue-blog</guid>
      <g-custom:tags type="string">Ausmisten,Minimalismus,Aufräumen,Zuviel,Blog</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Header-13f9af4c.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/b0fa79b417294f8e9f682dbd755bb0b9/dms3rep/multi/Header-13f9af4c.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
  </channel>
</rss>
